14
Mai

Wings for Life Run – Tom

Hallo Leute.
Ich möchte euch einmal aus der Athletenperspektive berichten.
Letztes Jahr saß ich auch gebannt vor dem Laptop und habe den Lauf verfolgt. Die Idee und das Konzept des WfL Runs hatten mich sofort.
Also bin ich diese Jahr selbst in München an den Start gegangen. Ohne große Erwartungen, der Plan war einfach mal zu Laufen. 35 Kilometer waren das Ziel.
Startnummer konnte man bereits am Samstag abholen im Olympia Park. Ich war selbst verhindern, aber Freunde haben mir berichtet, wie es abgelaufen ist. Super Organisation, geringe Wartezeiten, Pasta-Party war auch top. Gab Nudeln in der Box für alle am Samstag.
Ich habe meine Startnummer (#41898) am Sonntag geholt. Super Reibungslos. Bis 11 Uhr gab es Startnummern und T Shirts. Das gelbe Shirt kann man zwar nur an Regentagen (wie heute) tragen, aber von der Qualität her top.
Die großräumige After-Race-Kleiderabgabe war dann 40 Minuten vor Start sehr gut besucht. Man musste sich etwas durchkämpfen um an die richtige Ecke zu kommen. Aber auch das dort hat sehr gut geklappt. Man hat ein Band für den Rucksack bekommen und eines für sich selbst. Als ich nach dem Rennen meinen Rucksack geholt habe, lagen außer meinem noch 3 weitere dort. Super entspannt für mich. Wie es vorher gewesen ist, kann ich nicht beurteilen.
Danach ging es in die Startblöcke. Die Blöcke waren anhand der angegebenen „Bestzeiten“ eingeteilt. Ich habe dort meinen ersten Marathon und einen meiner HM angegeben. Glücklicherweise bin ich im ersten von 4 Startblöcken mit den 8900 Menschen gelandet. Die Wartezeit im letzten Block kann man sich sicher vorstellen. In Block 1 war es wirklich entspannt. Es waren circa 750 der 8900 Läufer im kleinen ersten Block. Wie es weiter hinten war, weiß ich nicht.
Punkt 13 Uhr ging es los. Ich habe vor dem Rennen einen Bekannten eines guten Freundes kennengelernt. Wir beide hatten das Ziel 35km zu Laufen. Und so ging es für uns los. 4m22s auf den ersten KM. Pace für 45 Kilometer. Starker Beginn für uns beide. 5 Kilometer ging das so. Wir fühlten uns beide wirklich Top, also sind wir die Pace für den Marathon weiter gelaufen (Marathon-Goal-Pace: 4m27s). Kurz vor dem ersten Anstieg (Kilometer 7) circa, bin ich kurz ins Gebüsch gesprungen. Die Strecke in München lief vom Olympiapark nach Norden über den Rangierbahnhof und dann weiter Richtung Allacher-Tunnel. Von Dort aus immer nach Westen Richtung Fürstenfeldbruck. 95% der Strecke waren abgesperrte Strassen oder Radwege. Die 5% waren heute wegen des Regens mehr Dreck- als Kieswege. Aber das ging auch; ist gut für den Kopf.
Das erste Drittel des Marathons hatten wir in 1h02m hinter uns. Nur noch 28 KM to go. Von 13 bis 14 Uhr hat es in München noch geregnet. Erst ab 14.15 lies das ganze etwas nach und hat genieselt. Immer noch ätzend, da es zudem frisch UND windig war.


Nach der ersten Stunde hatten wir eine nette Gruppe zusammengesammelt. Wir waren dauerhaft 8 bis 10 Leute und hatten wirklich Spaß zusammen. Die Pace hat perfekt gepasst. Weiterhin 4.27. Die Läufer, welche unsere Gruppe eingeholt hat, wurden direkt aufgesammelt und an „das Team“ dran gehängt. Irgendjemand hatte immer einen lockeren Spruch auf den Lippen.
Zumindest bis KM 21. 1h32 war den Halbmarathon hinter uns. Dort zerbröckelte der erste Teil der Gruppe. Tagesziel erreicht für den einen Teil. Für 5 von uns ging es weiter. Pace halten und Spaß haben. 30 Kilometer lange funktionierte das Perfekt. Dann ging es auf die Felder im Nord-Westen Münchens. Der Westwind (Wind aus Westen) meinte es gut mit uns und wollte dauerhaft starke Kühlung schenken. Wir haben es Ala Zeitfahren der Tour gemacht. 3 Leute starkes Team und immer der vorderste gibt den Windschatten. Schöne 4 Kilometer hat das geklappt. Dann war mein Tagesziel erreicht. Das 35 Kilometerschild war durch. Und es ging in Kirchberg den „Berg zur Kirche“ hoch. Joa. Tut gut, eine kleine Steigung zur Abwechslung.(Ironie)
Steigungen gab es dann nur noch. Ein Freund ist 33km gelaufen und hat 118hm auf der Uhr (Garmin 920xt). Ich habe gesamt 220hm (gleiche Garmin). Also gab es auf die letzten 10km noch deutlich hm. Damit habe ich es auch verraten. Ich habe den Marathon geschauckelt. Die letzten 10 KM waren wirklich hart. Von 32 bis 39 ist meine Pace von 4.27 auf 4.42 runter gegangen. Bis zum Magischen 39km Schild. Ich habe wirklich keinen Plan warum, aber das hat mich so motiviert. „Wenn ich schonmal so weit bin, dann ..“. Gedacht, getan. Es ging nach dem Schild etwas Berg ab. Pace angezogen, das Catch Car noch außerhalb der Sichtweite. Trotzdem zur Sicherheit jede Minute ein kurzer Blick über die Schulter. Die Zeit des Catch-Car-Marathons (circa 3h09) hatte ich schon im Kopf. Aber Vorsicht ist die Mutter des Läufers.
KM 40. Berg auf. KM 40.5 wieder Runter. KM 41 Berg an. KM41.5 Verpflegung. Gediegen Links liegen gelassen, obwohl sie rechts gewesen ist. KM 42, Catch Car, hinter dem Hügel hinter mir. Ein paar Fahrräder und das ein oder andere Polizei Motorrad kündigten es bereits an. Rechts Laufen, denn links kommt bald das Ziel vorbeigefahren. Noch einmal Rechts abbiegen und das große, nach 5km beschlossene Tagesziel war da. 42.2km in 3h08m11s.

#run2aux Bild beim Marathon. Die Freude nach 42.2 Kilometern war unglaublich. Nie gedacht, dass ich einen Marathon so laufen kann. Super, fantastisch, geniales, geiles Gefühl. 42.2 in 3h08m11s. Die Flügel hatte ich heute wirklich mit dabei. Es hat so viel Spaß gemacht und es war eine Freude bei den #duracellwiesel dabei zu sein. Danke an @runskills und @run_munich_run für die super Orga des Teams. An @floruns für die letzte Motivation vor dem Marathon 😉 Danke auch an die gute @tammy_schelly für den Super Ziel Kuchen. 😍 Danke an @landrat fürs Fahren mach München. Und danke an das Team von @wingsforlife für diesen Tag. #wingsforlife #run #wingsforliferun #münchen #munich #laufen #runninglife #instarun #time2run #insarunner #sundayrunday #running #wfl

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Bis mich das Auto dann hatte ging es doch noch 1km. Gesamt 43.2 km am Ende in der Ergebnisliste. Hinter dem Catch Car direkt die After Race Verpflegung. Ein paar Hipp-Baby-Gels (ein Traum), dann Wärme-Silber-Folien und Wasserflaschen. Der Shuttle zurück in die Stadt kam circa 5 Minuten nach dem Catch Car. Zurück zum Olympiapark und dort Duschen und After Race Verpflegung.
Da läuft man am Schnellsten und ist doch der letzte in der Dusche und am Buffet.
Fazit: Super organisierter Lauf. Super Zweck dahinter (sofern alles so läuft wie beschrieben). Super Leute auf der Strecke, Danke. Hat sehr viel Spaß gemacht.
Viele Grüße
Tom

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