14
Apr

Trainingscamp Fuerteventura

Als ich letztes Jahr durch etwas Zufall nochmal einen Startplatz für die Challenge 2017 bekommen habe, war für mich schnell klar im Frühjahr wieder zwei Wochen ins Trainingslager zu fliegen. Man hat den Vorteil den meist kühlen Wetter in Deutschland zu entfliehen und kann somit schon ordentlich Radkilometer zu sammeln.

 

Da ich bereits 2016 mit Hannes Hawaii Tours auf Fuerteventura war, lag auch das Ziel sowie der Reiseveranstalter für mich aufgrund der super Erfahrungen aus dem Vorjahr wieder fest. Den genauen Termin regelte dann die Arbeit bzw. mein zweites Hobby „Skifahren“. Somit ging es Ende März für zwei Wochen ins Camp 5 mit Ricarda Lisk als Sportliche Leiterin. Die Vorfreude war noch größer, als ich kurz vorher erfuhr dass mit Ines und Dirk zwei Teilnehmer aus dem letzten Jahr auch wieder mit dabei sind. War das Wetter im Camp zuvor noch etwas schlecht, stellten sich pünktlich zu Beginn perfekte Bedingungen ein. Temperaturen zwischen 22 und 26 °C, täglich bis zu 12 Stunden Sonne und nur schwacher Wind.  Dazu hatte Ricarda Lisk einen abwechslungsreichen Trainingsplan zusammengestellt.

 

Das Schwimmtraining war aufgeteilt in ein geleitetes Training nach Plan (mit Guide bzw. Trainer pro Bahn) am Morgen und ein freies Training am Nachmittag. Durch die Zeitumstellung auf Sommerzeit war das morgendliche Training pünktlich um 07:30 Uhr in dieses hinein. Dafür wurde man aber durch den Sonnenaufgang während des Trainings belohnt. Da beim „freien Schwimmen“ am Nachmittag mit Katja eine sehr sympathische und kompetente Trainerin am Beckenrand stand und individuell auf die Schwächen der Einzelnen einging, war dies ab sofort meine bevorzugte Schwimmzeit. Somit konnte ich öfter als geplant morgens ausschlafen und trotzdem an meiner „Schwimmtechnik“ feilen.Insgesamt war ich aber öfter als gedacht beim Schwimmen und habe in den beiden Wochen den Fokus auf die Technik gelegt.

 

 

 

 

Beim Radfahren bin ich in der ersten Woche in der schnelleren Gruppe der beiden Gruppen „23-25km/h“ mitgefahren. Da ich mich hier sehr gut gefühlt habe und auch viel im Wind gefahren bin bzw. mich Guide Jonas von Tag zu Tag länger vorne fahren ließ, bin ich in der zweiten Woche in die zweite Radgruppe (25-25 km/h) gewechselt. Nach anfänglichen Bedenken konnte ich aber auch hier relativ gut mitfahren. Der Höhepunkt des Trainingslagers war die Königsetappe am Donnerstag in der zweiten Woche. Hier reihte ich mich wieder in die Gruppe 25-27 ein. Unser Guide Dieter führte uns zuerst über die Berge (KA-Berg, Eisenmänner) in Richtung Norden bis La Oliva. Danach ging es Casilas del Angel und Antigua wieder zurück nach Las Playitas. Am Ende waren es knapp 160 km und etwas über 2000 Höhenmeter. Natürlich durfte hier auch der Zwischenstopp im Pulido Alonso in Antigua, unter Triathleten und Radfahrern als „die Bäckerei“ bekannt, nicht fehlen.

 

 

 

Das Laufen kam für mich etwas zu kurz, aber da dies eh meine stärkste Disziplin ist war dies halb so schlimm. Ein Höhepunkt war hier sicherlich der Lauf zum Leuchtturm sowie mein ganz privater Trail-Run zum Sonnenaufgang auf den Berg gegenüber der Hotelanlage. Neben den täglichen Radtouren gab es auch zwei Koppeltrainings. Die erste war mit 10km Rad und 2,8km Laufen eher lauflastig, in der zweiten Woche gab es mit 18km Rad und 1,4 km Laufen eine radlastige Einheit. Die Laufeinheiten bin ich in beiden Koppeleinheiten jedes Mal progressiv gelaufen.

 

Für mich war das Trainingscamp auf Fuerteventura die perfekte Vorbereitung auf die kommende Saison. Vielen Dank nochmals an Ricarda Lisk, die Guides und das Team von Hannes Hawaii Tours für die zwei super Wochen!!! Es wird bestimmt nicht mein letztes Trainingslager gewesen sein. Nachdem ich jetzt erstmal eine Woche die Füße hochlegt habe und das Training etwas sacken ließ (wie heißt es so schön: „in der Pause wächst der Muskel“), wird ab morgen wieder durchgestartet. Roth ist schneller da, als uns lieb ist…

 

Andreas

Schlagwörter: , , ,

There are no comments yet

Why not be the first

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.